BlueSun Yachtcharter
 


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Cuba

Segelschein: Sportbootführerschein See oder BR-Schein

Charterbasis: Cienfuegos Yacht Club

Ziel-Flughafen: Havanna,Varadero, Holguin

Allgemeine Reisezeit:
Mai und Oktober mit trockenen und besonders heißen Phasen im Juli und August.

Bevorzugte Reisezeit: November – Mai (Hauptsaison)

Einreise für deutsche Staatsbürger:
Es genügt der Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss, plus Touristenkarte (€ 25,- erhältlich bei uns über die Charterfirma) für bis zu 30 Tage Aufenthalt, einmalige Verlängerung im Land möglich.

Währung:
Cuba hat zwei Währungen. Als Tourist kommt man meist nur mit einer in Berührung: dem Peso Convertible, für den auch in Cuba praktisch alles zu bekommen ist. Der "peso convertible" ist eine Art Monopoly-Geld, das als Devisen-Ersatz eingesetzt und sogar zurückgetauscht wird. Der kubanische Peso ("moneda nacional") ist reine Inlandswährung für Einheimische, sein Kurs liegt etwa bei 23:1 zum peso convertible. In dieser Währung erhalten die Cubaner ihre schmalen Gehälter von - umgerechnet - zwischen zehn und zwanzig Euro monatlich. Achtung: das $-Symbol wird für beide Währungen verwendet!
Der Umtausch von europäischem Bargeld ist bei Banken und Hotels problemlos möglich, Traveller-Schecks und Kreditkarten werden akzeptiert, sofern sie nicht auf eine US-Bank lauten (weil der Zahlungsverkehr von amerikanischer Seite blockiert wird; also keine American Express, Diners etc. einplanen), ein System von Geldautomaten ist im Aufbau. 
Zeitunterschied: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Die kubanische Küste, deren Qualität und hohe Sauberkeit anerkannt ist, stellt mit ihren mehr als 300 Stränden in bemerkenswertem Erhaltungszustand kaum übertreffbare Ökosysteme dar. Viele dieser Strände liegen im Schutz der vorgelagerten Korallenbänke, die sich rund um die Küste befinden.

Zu all dem kommt das hervorragende Klima hinzu, bedingt durch die geografische Lage des Landes und die erfrischende Wirkung der Winde, ebenso durch die Wassertemperatur mit einem Durchschnitt von 24 bis 29ºC.

»Diese Insel ist wohl die schönste, die Menschenaugen je gesehen.« schrieb Christoph Kolumbus am 28. Oktober 1492 in sein Bordbuch, als er Cuba zum ersten Mal betrat.
An Cubas Küsten finden Sie mehr als 300 karibische Traumstrände von feinstem weissen Sand und kristallklares, türkisblaues Meer.
Der bekannteste, über 20 km lange Strand, liegt in Varadero.

 
Weitere beliebte Strände sind:
Guardalavaca (Estero Ciego, Playa Esmeralda), St. Lucia, Playa Ancón bei Trinidad , Playas del Este bei Havanna sowie auf den Inseln Cayo Largo im Süden und Cayo Coco/ Cayo Guillermo im Norden Cubas.

Das Segelrevier:
Cuba übertrifft alle Seglerwünsche - ganzjährig günstiges, warmes Wetter, beständige Winde, einzigartige Naturschönheiten und eine aufgeschlossene, freundliche Bevölkerung tragen dazu ebenso bei, wie eine zuverlässige nautische Infrastruktur, die vom kubanischen Staat gezielt gefördert und ständig ausgebaut wird.
Dem Segler ist nahezu die gesamte Küste und Inselwelt zugänglich, lediglich ein einziges Sperrgebiet vor der berühmt-berüchtigten "Schweinebucht" ist zu beachten.
Die kubanischen Hoheitsgewässer (12 Seemeilen vor der Basislinie) dürfen nicht verlassen werden und es dürfen keine Personen an Bord genommen werden, die nicht in der behördlich genehmigten Crewliste stehen.
Zur deren eigener – und der Charteryachten – Sicherheit werden den Seglern Nachtfahrten innerhalb der Riffzonen untersagt.
Wer nachts in tiefen Gewässern "Strecke machen" oder zeitig auslaufen will, um einen günstigen Landfall zu erzielen, kann das jedoch ohne weiteres tun. Wer ausreichend Zeit mitbringt, kann auch ganz Cuba umsegeln – das sind dann allerdings runde eineinhalbtausend Seemeilen.


Klima:
Cuba liegt am Rande der Tropen und weist deshalb nur zwei "Jahreszeiten" auf: Die (relativ) trockenere und kühlere zwischen November und April und die (relativ) wärmere und feuchtere zwischen Mai und Oktober mit trockenen und besonders heißen Phasen im Juli und August. Für unsere Verhältnisse ist es immer warm, das mittlere Januar-Minimum sinkt nicht unter 18°C und der August erreicht im Schnitt weit über 30°C; das Wasser wird nie "kälter" als 24°C – und dabei sind das die Werte für Havanna an der "kühlen" Nordküste. 
Kuba hat durchschnittlich 330 Sonnentage im Jahr.


Wind: Der Passatwind weht beständig aus östlichen Richtungen, wobei er im Winter eher nach Nordost und im Sommer nach Südost tendiert. Die Windgeschwindigkeit liegt im Winter bei 10 bis 15 Knoten, im Sommer zwischen 5 und 10 Knoten, dann sind auch Flauten möglich. Vor allem dort, wo die Gebirge nahe an die Küste reichen, kommen thermische Einflüsse hinzu, so dass ein ausgeprägtes Land-Seewind-System den vorherrschenden Ostwind beeinflussen kann.
Dieses Wetterschema unterliegt zwei hauptsächlichen Störungen: den nortes oder northers im Winter, heftigen Kaltlufteinbrüchen, die vor allem die Nordküste treffen, mit deutlichen Temperaturstürzen, in denen sich ganz Havanna einen Schnupfen holt, und die dort viele Hafeneinfahrten praktisch unpassierbar machen.
Die Hurricanes können nur bei Wassertemperaturen im Atlantik von mehr als 27°C entstehen und beschränken sich deshalb auf die späten Sommermonate, mit Höhepunkt im September und Oktober. Die moderne Meteorologie sagt diese tropischen Stürme inzwischen äußerst zuverlässig voraus.
Kuba hat durchschnittlich 330 Sonnentage im Jahr.


Gezeiten: An der gesamten kubanischen Küste sind die Gezeiten ziemlich gering und erreichen maximal einen Durchschnitt von 0,6 m (an der Nordwestküste).
An der Südküste herrscht eine unregelmäßige halbtägige Gezeit von weniger als einem halben Meter, dennoch kann ihre Berücksichtigung bei der Passage von Flachstellen notwendig sein. Die Strömungen sind, außer in engen Durchfahrten, durchwegs moderat.


Missweisung: Die magnetische Ortsmissweisung nimmt von Westen (Cabo San Antonio im Jahr 2000: ca. 1°W) nach Osten (Punta Maisí ca. 8°W) zu und steigt jährlich um ca. 8’W an.


Küstenformation: Auch im Zeitalter von GPS und Kartenplotter bleibt das scharfe Auge des Skippers das wichtigste Navigationsinstrument. "Eyeball Navigation" ist angesagt, vor allem das richtige erkennen und deuten der Wasserfärbung. Ein erhöhter Standpunkt und eine polarisierende Sonnenbrille helfen gewaltig an dieser "lebenden" Küste: Korallen wie Mangroven halten sich nicht an Seekarten und haben sich seit der letzten Vermessung garantiert weiterentwickelt! Im flachen Wasser kann, auch innerhalb der geschützten Lagunen, erheblicher Seegang entstehen. Der Meeresgrund steigt praktisch senkrecht von über tausend Metern Tiefe bis kurz unter die Wasseroberfläche an. Vor der Südostküste Cubas befindet sich übrigens das stärkste Gefälle an der Erdoberfläche überhaupt: vom Pico Turquino (1972 m) der Sierra Maestra hinunter auf über 7000 m Wassertiefe.


Vorbereitung für Ihre Reise:


Cuba ist ein für viele überraschend unkompliziertes Reiseland. Es besteht kein Visum- oder Impfzwang, so dass man eine Cuba-Reise praktisch von heute auf morgen starten kann. Devisen in kleinen Scheinen dabei hat, wird vor Ort jedes Problem schnell lösen können. Die Cubaner sind Meister darin, tagtäglich Organisation durch Improvisation und Perfektion durch Hilfsbereitschaft zu ersetzen. Verständnis dafür und dass Zugang zu "harter Währung" zum schlichten Überleben notwendig ist, sollte der Reisende allerdings mitbringen.
Dokumente: Es genügt der Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss, plus Touristenkarte (25 Euro, erhältlich bei uns) für bis zu 30 Tage Aufenthalt, einmalige Verlängerung im Land möglich.
Einreise/Zoll: Die Abfertigung kombiniert DDR-Methode mit karibischem Charme – für uns "Schengenländer" mal wieder eine Abwechslung – oder? Das Gepäck wird bei der Ein- und Ausreise vom kubanischen Zoll geröntgt, also sollte man sich an die – ansonsten auch international durchaus üblichen – Vorschriften und Freimengen halten. Falls einer der Zollbeamten (auf einen Wink aus dem Hintergrund) ihr Gepäck durchsucht, tut er das mit ausgesuchter Höflichkeit und wird sich wahrscheinlich mehrmals dafür entschuldigen. Die Einfuhr von GPS-Geräten und Kurzwellen-Weltempfängern ist nicht erlaubt.


Geld: Cuba hat gleich zwei Währungen. Als Tourist kann es allerdings sein, dass man nur mit einer davon in Berührung kommt: dem Peso Convertible, für den auch in Cuba praktisch alles zu bekommen ist. Der "peso convertible" ist eine Art Monopoly-Geld, das als Devisen-Ersatz eingesetzt und sogar zurückgetauscht wird. Der kubanische Peso ("moneda nacional") ist reine Inlandswährung für Einheimische, sein Kurs liegt etwa bei 23:1 zum peso convertible. In dieser Währung erhalten die Cubaner ihre schmalen Gehälter von - umgerechnet - zwischen zehn und zwanzig Euro monatlich. Achtung: das $-Symbol wird für beide Währungen verwendet!
Der Umtausch von europäischem Bargeld ist bei Banken und Hotels problemlos möglich, Traveller-Schecks und Kreditkarten werden akzeptiert, sofern sie nicht auf eine US-Bank lauten (weil der Zahlungsverkehr von amerikanischer Seite blockiert wird; also keine American Express, Diners etc. einplanen), ein System von Geldautomaten ist im Aufbau.

"Blockade": Das amerikanische Embargo bewirkt letztlich nur die Abschottung der USA gegen kubanische Waren. Mangel besteht in Cuba folglich vor allem an Devisen. Von Canada und Mexico aus gelangen auch alle amerikanischen Marken bis zum „original“ Coca-Cola ins Land.


Telefon: Es gibt überall Kartentelefone mit direkter Durchwahl nach Europa. Telefonkarten für 10 Peso Convertible reichen für ein Gespräch von etwa 2 1/2 Minuten! Ein Mobilfunknetz wird in Cuba im Moment aufgebaut, Roaming ist möglich und die Netzabdeckung umfasst unter anderem Havanna, Cienfuegos, Cayo Largo,  Isla de la Juventud und Trinidad.


Gesundheit/Impfungen: Für die Einreise nach Cuba sind keine Schutzimpfungen gefordert. Die auch ansonsten generell anzuratenden Immunisierungen (Tetanus, Diphtherie, Polio) sollten gegebenenfalls aufgefrischt werden. Cuba ist malariafrei. Trotz Mangels an importierten Medikamenten genießt das Gesundheitssystem einen ausgezeichneten Ruf, Hotels verfügen über Behandlungsräume mit Krankenschwester, manchmal sogar Arzt. Touristen zahlen für ärztliche Behandlungen in "harter Währung" – also Auslandskrankenversicherung nicht vergessen! Leitungswasser und ungekochte/ungeschälte Nahrungsmittel meiden, Sonnenschutz, Insektenschutz und persönliche Medikamente mitnehmen!


Film und Foto: Cuba ist ein Traumland für Fotografen und Filmer, die Cubaner sind begabte und aufgeschlossene "Darsteller". Faustregel: Filmbedarf grob schätzen, dann das doppelte bis dreifache mitnehmen!


Individuell Reisen: Mit Mietwagen (relativ teuer und nicht immer sehr gepflegt), Privatpensionen (casa particular) und Privatrestaurants (paladar) kein Problem - man kann sich völlig frei bewegen und wird auch immer hilfsbereite Cubaner finden. Guten Reiseführer mitnehmen!

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